Kopftücher für Männer
"binden") als modisches Accessoire, das in der Art eines Piraten-Kopftuchs getragen wird. Im arabischen Raum tragen Männer als übliche Kopfbedeckungen die Kufiya in rotweiß oder schwarzweiß gemusterter oder einfarbiger Art und Weise.Männer der Saharavölker wie der Tuareg, Peul, Tukulor und Mauretanier, bedecken den Kopf mit Tuch und Gesichtsschleier – oft in Turbanform. In westlichen Ländern findet sich gelegentlich das Bandana oder Bandanna (von Hindi bandhana, dt.
Herkunft
Das Kopftuch (bandana) wurde ebenso wie der Pyjama oder der Kummerbund von Europa aus Indien übernommen und erfreute sich großer Beliebtheit.
Literatur
- Mag. Monika Höglinger (Ethnologin); Verschleierte Lebenswelten, http://www.hoeglinger.com/kopftuch/buch.htm 2002, 2.Auflage 2003, ISBN 3-902300-03-5
Kopftuch und kultur
Albrecht Dürer: Zeichnung der Mutter (im Alter von 63 jahren) 1514
Ähnliches kennt man von den männlichen Sikhs und ihrem obligatorischen Turban.Es sind hauptsächlich kulturelle (zum Beispiel auf dem Klima beruhende) und religiöse Hintergründe, die als Motivation für das Tragen eines Kopftuches sprechen, aus unterschiedlichen Motiven, aber als Teil der Identität der Träger und Trägerinnen.
In Deutschland trugen bis vor kurzer Zeit viele Frauen das Kopftuch aus Tradition. Ein Kopftuch, schwarz, farbig, oft auch prachtvoll bestickt, gehörte zu vielen traditionellen Trachten. Heute sieht man jedoch nur noch sehr selten eine elegante Dame, die ein edles Seidentuch als Kopftuch trägt.
Neben dem praktischen Nutzen diente es auch der Abgrenzung zwischen gesellschaftsschichten und der Darstellung der Lebenssituation. des Schleiers in allen Teilen der Welt einem starken Wandel unterlegen.kulturell war die Bedeutung des Kopftuchs bzw. derzeit wird versucht, das Kopftuch als politisches Symbol zu instrumentalisieren, siehe dazu den Artikel Kopftuchstreit.
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